Kastrationen verhindern zukünftiges Leid

17. September: Update

Die Lage auf Sardinien ist weiterhin mehr als kritisch – zahlreiche Welpen werden ausgesetzt am Straßenrand gefunden, hilflos schreien sie nach ihrer Mutter. Die umherstreunenden Hündinnen sind durch die dauernde Trächtigkeit ausgemergelt. Dieses Leid kann nur durch Kastrationen gestoppt werden!
 
Hier wollen wir eingreifen, aber uns fehlen die finanziellen Mittel. Nach unserem Aufruf im August sind lediglich 205,- Euro eingegangen, wodurch nur eine einzige Hündin kastriert werden kann.
 
Daher richten wir uns erneut an euch, mit der großen Bitte uns dabei zu helfen das Leid der Herdenschutzhunde auf Sardinien zu bekämpfen. Bitte spendet per PayPal oder auf unser Vereinskonto mit dem Verwendungszweck “Kastration Projekthunde”. Jeder Beitrag hilft!
 
Ganz herzlichen Dank!
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STREUNERHerzen e.V.
Kreissparkasse Köln
IBAN DE93370502990157284821
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25. August: Kastrationen verhindern zukünftiges Leid

Im zweiten Teil unseres Projektes „Kastrationen verhindern zukünftiges Leid“ widmen wir uns dem Leid der Herdenschutzhunde.

Herdenschutzhunde leben frei bei ihren Herden, sie sind auf Sardinien als Nutztiere eingestuft. Ein Herdenschutzhund muss funktionieren. Seine Aufgabe ist es, die Herde zu bewachen und Tag und Nacht bei den Tieren zu sein.

Kommt es zu Nachwuchs, tauschen die Schäfer untereinander die „besten“ Welpen aus, die „übrigen“ werden entsorgt, indem man sie aussetzt. Eine alte Tradition ist es auch, der Mutter einen Welpen zu lassen, damit sie keinen Milchstau bekommt. Die anderen Welpen werden der Mutter zeitnah weggenommen und getötet.

In den meisten Fällen wird nicht kastriert. Vielleicht aus dem alten Glauben heraus, kastrierte Tiere sind nicht so widerstandfähig, werden schneller krank.

Aber auch aus Mangel an Möglichkeiten. Viele Herdenschutzhunde steigen nicht einfach so in ein Auto und lassen sich zum Tierarzt fahren.

Streift man einmal durch die L.I.D.A. in Olbia, sieht man die vielen Gehege, in denen es ausschließlich weiße Hunde gibt, versteht man, warum wir dieses Problem an der Wurzel packen müssen.

Herdenschutzhunde finden nicht einfach so ein neues Zuhause als Familienmitglied. Auch wenn es immer mehr Interessenten für Herdenschutzhunde gibt, bleibt ihre Vermittlung an hohe Anforderungen gebunden. Und nicht jeder Maremmano wird in Deutschland glücklich. Besonders die Herdenschutzhunde, die schon viel zu lange in Zwingern sitzen, lassen sich nur schwer in die Schablone „Hundehaltung Deutschland“ zwingen.


  

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Dagegen ein Zuhause auf Sardinien zu finden, ist wie ein 6er im Lotto und kommt nur sehr selten vor. Zudem würde niemals ein Schäfer ein Tier aus dem Tierheim suchen. Denn die Schäfer versorgen sich untereinander mit Nachwuchs, Nachwuchs an dem es leider nie mangelt. Unsere Präventionsarbeit sieht daher vor, dass wir bei den Schäfern vor Ort aufklären. Wir gehen mit den Schäfern ins Gespräch, versuchen sie davon zu überzeugen, dass Kastration einen deutlichen Vorteil bringt.

Unser Engagement hat sich herumgesprochen. Immer öfter werden wir kontaktiert. Wenn es einen aktuellen Wurf gibt, aber auch – und das freut uns besonders – um den nächsten Wurf zu vermeiden.

Kastration trägt zum Wohl der Herdenschutzhunde in mehreren Aspekten bei.

Wenn wir die Schäfer erreichen, ihre Hunde kastrieren zu lassen, verringern sich auch für uns als Tierschutzverein die Kosten für die Versorgung künftiger Würfe.

Wir verringern die Wahrscheinlichkeit, dass Hündinnen durch dauernde Trächtigkeit ausgemergelt sind. Rüden beim Herumstreifen oder in Revierkämpfen mit anderen Rüden verletzt werden.

Denn wo bereits kein Geld für Kastrationen ist, ist auch kein Geld für tierärztliche Versorgung bei Krankheiten oder Verletzungen der Herdenschutzhunde.

Und als langfristige Folge landen weniger Herdenschutzhunde in den Canile. Die Qual für einen Herdenschutzhund, in dessen DNA Freiheit und Selbstbestimmung verankert ist, in einem Canile sein Dasein zu fristen, ist unvorstellbar.

Das Thema Kastration hat also ausschließlich positive Auswirkungen und ist für uns eine moralische Verpflichtung gegenüber den vielen Herdenschutzhunden, die herrenlos in den Canile warten.

Wie kannst du helfen, zukünftiges Leid zu verhindern? Übernehme bitte eine Kastrationspatenschaft. Die Kastration eines Rüden kostet uns als Verein 130,- Euro, die einer Hündin 210,- Euro.

Im Durchschnitt kastrieren wir sechs Hunde monatlich. Das sind jeden Monat ca. 1000,- Euro, die wir benötigen, um zukünftiges Leid zu verhindern.

Sei Teil unseres Projektes und hilf mit, das Tierleid zu verringern!

Jeder noch so kleine Betrag ist wichtig. Spende bitte per Paypal oder auf unser Vereinskonto mit dem Verwendungszweck “Kastration Projekthunde”.

Vielen lieben Dank!

Spendeneingang

55,00 Euro Kerstin
50,00 Euro Wolfgang
100,00 Euro Elisabeth
3,00 Euro Gabriele
100,00 Euro Petra
25,00 Euro Christiane Z.
200,00 Euro Larissa M.
100,00 Euro Jeanette
20,00 Euro Sandra
30,00 Euro Christiane
Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wende dich bitte an:

Spendenbetreuung:

Ines Paschmanns


Betreuung SOS Aufrufe/Sonderaufrufe,
Betreuung Allgemeine Spenden

Telefon: (0152) 34 22 19 40

E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com

 

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