Corallo – Zwei schwarze Perlen

Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier “unbekannt” angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


In Telti gibt es wild lebende Hunde, die von etlichen Helfern, unter Mitarbeit von unserem Kooperationstierheim, der L.I.D.A in Olbia, angefüttert werden, um sie einzufangen. Etliche Hunde konnten so schon gesichert werden. Eines Morgens sah eine Helferin auf einmal zwei neue Junghunde, zwei schwarze kleine Rüden. Neugierig und gar nicht ängstlich kamen sie angelaufen und bettelten um Futter. Irgendjemand musste sie über Nacht dort ausgesetzt haben. Die Helferin sammelte die beiden sofort ein und brachte sie ins Tierheim.

Und hier sind sie jetzt, werden versorgt, bekommen Futter und Fürsorge. Aber wie sieht ihr zukünftiges Leben hier aus? Trist, langweilig, eingeengt. Hier im Tierheim leben über 700 Hunde ! Es herrscht ein wahnsinniger Lärm, die Gehege sind zu klein für die vielen Hunde, es gibt kein Gras unter den Füßen, keine kuscheligen Körbchen, wenig Streicheleinheiten. Die Mitarbeiter bemühen sich zwar, aber es ist einfach zu viel.

Die Beiden lebten in einem Junghundegehege mit Rüden und Hündinnen zusammen und waren absolut verträglich. Als sie in die Pubertät kamen wurden sie von den Hündinnen getrennt. Corallo lebt zurzeit mit einer kastrierten Hündin zusammen in einem Gehege, das klappt super. Anderen Rüden gegenüber ist er manchmal etwas dominant. Die beiden Hunde toben viel und waren total begeistert, als wir in ihr Gehege kamen – endlich war mal etwas los, das ihren tristen Alltag unterbricht.

Corallo ist ein entzückender Hund. Munter kam er gleich angesprungen und wollte unsere Aufmerksamkeit. Corallo und Cirillo sehen eigentlich aus wie Zwillinge, nur dass Corallo ein wenig Weiß an seinen Pfötchen hat. Sie sind super lieb und erinnern mich an zwei paddelige Labradore. Eigentlich denken die Beiden, dass sie zwei kleine Dackel sind und auf den Schoß passen. Corallo ist munter und aufgeschlossen; ein kleiner Draufgänger. Cirillo dagegen ist etwas zurückhaltender, dann aber genauso anhänglich wie sein Bruder. Sie sind absolut aufgeschlossen, neugierig und menschenbezogen, also einfach nur toll!

Hat der Hübsche Sie genauso angesprochen wie mich? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Ich würde mich sehr freuen, wenn die beiden munteren Rüden schon bald über die Wiesen toben könnten.

Ein Junghund braucht natürlich noch viel Erziehung, Geduld und Konsequenz, aber ihn durch´s Leben zu begleiten, macht einfach nur Spaß. Am Fahrrad laufen oder Joggen gehen, ausgedehnte Spaziergänge und viel Spielen sind genau das was Cirillo braucht. Auch den Besuch einer Hundeschule fände er bestimmt spannend.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Corallo kann nach Deutschland ausreisen.

Geboren

ca. 15.04.2021

Alterskategorie

Erwachsene

Rasse

Labrador Mischling

Schulterhöhe

ca. 55-59cm

Gewicht

Liegt nicht vor

Geschlecht

Männlich

Kastriert

Nein

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt nach Einreise

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

L.I.D.A. Olbia, Sardinien

Gesucht wird

Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Gerne

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Johanna Kirschner


Vermittlung Hunde

Telefon: (0173) 42 25 59 9
E-Mail: johanna.kirschner@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Labrador Retriever

Labrador Retriever Mischlinge


Geschichte bzw. Herkunft

Der Süden Neufundlands ist die Heimat des Labrador Retrievers. Labrador, die gleichnamige Halbinsel Kanadas, hat nichts mit der Namensgebung zu tun. Die Vorfahren des Labrador Retrievers sind unter den so genannten St. John’s Hunden zu suchen. Die Rasse ist das Ergebnis einer mehrere Jahrhunderte währenden Selektion von Arbeitshunden, die den Menschen bei der Jagd und bei der Verrichtung der täglichen Arbeit zur Seite standen. Dem Labrador Retriever oblag traditionell der jagdliche Einsatz: Er brachte erlegte Wasservögel an Land. Die ersten Labrador Retriever gelangten zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach England und sie avancierten schnell zu einem beliebten Apportierhund. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Rassebeschreibung
  • Gruppe: 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
  • Sektion: 1 Apportierhunde
  • Größe: Zwischen 54cm und 57cm
Erscheingungsbild
  • Fellfarben: Das Haarkleid des Hundes ist stockhaarig, kurz, dicht, hart, nicht wellig und gut mit Unterwolle versehen. Die Rasse ist in drei attraktiven Farbvarianten vertreten: Schwarz, Gelb und Braun. In einem einzigen Wurf können drei Farben vorkommen.
  • Größe: Labrador Retriever sind kräftig gebaute Hunde von mittlerer Größe. Die ideale Schulterhöhe beträgt 56 – 57cm bei Rüden und 54 – 56cm bei Hündinnen.
  • Kopf: Ein breiter Kopf mit deutlichem Stopp.
  • Rute: Otterrute; die mit kurzem, dichten Fell bedeckte Rute zeigt einen sehr dicken Ansatz und verjüngt sich allmählich zur Rutenspitze hin.
Rassespezifische Charakterzüge

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder unangebrachte Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahekommen. Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen (engl. „will to please“).

Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.

Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung.

Haltungsempfehlung

Auch wenn Labrador Retriever über ein hohes Maß an Vielfältigkeit verfügen, so sind es doch ihre Apportierfreude und ihre jagdlichen Fähigkeiten, die weltweit Hundefreunde begeistern. Labrador Retriever brillieren auf Field Trials und erweisen sich als routinierter Partner des Jägers. Das Apportieren von erlegtem Feder- und Wasserwild zählt zu ihren Hauptaufgaben. Arbeitswille, Standruhe und Ausdauer gehören zu den markantesten Merkmalen der Rasse. Wer sich nicht dazu berufen fühlt, seinen Hund jagdlich zu führen, findet in der Dummy-Arbeit eine Alternative. In England wird der Labrador Retriever heutzutage überwiegend für Arbeiten nach dem Schuss eingesetzt. In Deutschland übernimmt er oft auch die Arbeit vor dem Schuss und erfreut sich als Familienhund großer Beliebtheit. Die Erziehung des Labrador Retrievers gilt als relativ unproblematisch. Auf eine konsequente Erziehung ohne übertriebene Härte sollte allerdings Wert gelegt werden. Familienanschluss und sehr viel Bewegung sind ein Muss, wenn sich der pflegeleichte Retriever wohlfühlen soll.


Reinrassige Labrador Retriever