Spenk – Ein ♥ ist reserviert

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Spenk, Priamo und Priama sind ungewollt bei einem Jäger zur Welt gekommen. Da Jäger oft immer noch der Meinung sind, dass kastrierte Hündinnen ihren Dienst nicht richtig tun, lassen sie sie nicht kastrieren und so kommt es oft zu ungewollten Trächtigkeiten. Die Welpen waren also nicht gewünscht; es war kein Platz für sie da und auch kein Geld für Futter. Als sie älter wurden und alleine fraßen, gab es aus diesem Grund nur Mais für die drei Junghunde. Da Hunde aber nun mal keine Hühner sind, wurden sie immer dünner. Im Juli 2022 kamen sie dann klapperdürr im Tierheim an. Das war ihr Glück, sonst wären sie sicherlich verhungert. Hier wurden sie aufgepäppelt und versorgt.

Im September 2022 lernte ich die drei Geschwister kennen und war sofort begeistert von ihnen. Wir machten Fotos und gaben ihnen ein Gesicht auf unserer Homepage. Im April 2023 besuchten wir sie dann wieder. Priama ist inzwischen ausgezogen, sie hat ein Zuhause in Deutschland gefunden und ihre Familie ist vollkommen begeistert von ihr.

Spenk und Priamo haben sich prächtig entwickelt. Sie sind zu bildhübschen Junghunden herangewachsen. Überrascht und belustigt hat mich ihre Farbe, auf einmal waren sie nicht mehr schwarz, so wie noch im September. Plötzlich sind sie dunkelbraun. Bei Pferden, die zwischen Winter- und Sommerfell die Farbe wechseln, würde man sagen, sie sind Sommerrappen 😊. Priamo hat einen durchgängigen Braunton, Spenk ist dunkler – man sieht aber, dort wo noch das Winterfell sitzt, ist er braun. Ich bin gespannt, wie sich die Farben entwickeln.

Ansonsten sind Spenk und Priamo wirklich noch hübscher geworden – schlank und sportlich, schmale Hunde mit langen Beinen. Aufgeweckt toben sie durch den Freilauf, froh, dass sie endlich mal wieder den kleinen Zwinger verlassen dürfen. Nach wie vor ist es so, dass Spenk mutiger ist; munter tobt er herum und kommt immer wieder zu uns, um uns zu begrüßen. Priamo ist etwas zurückhaltender als sein Bruder; skeptisch schaut er uns erst an, traut sich dann aber auch sehr schnell zu uns.

Die zwei Schätze suchen jetzt dringend ein Zuhause. Sie möchten gerne spielen, toben, über die Wiese rennen und hinterher ganz viel kuscheln.

Einen Junghund durchs Leben zu begleiten, macht einfach nur Spaß. Natürlich braucht er noch viel Erziehung, Geduld und Konsequenz. Am Fahrrad laufen oder Joggen gehen muss noch warten, bis die Gelenke richtig ausgewachsen sind, aber gegen ausgedehnte Spaziergänge und viel spielen haben die Hübschen sicher nichts einzuwenden. Auch den Besuch einer Hundeschule / Welpenschule finden sie bestimmt spannend.

Hat der Kleine dich genauso angesprochen wie mich? Dann nimm gerne Kontakt mit mir auf.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Spenk kann nach Deutschland ausreisen.

Geboren

ca. 01.03.2022

Alterskategorie

Erwachsene

Rasse

Labrador Mischling

Schulterhöhe

ca. 56cm

Gewicht

Liegt nicht vor

Geschlecht

Männlich

Kastriert

Nein

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt nach Einreise

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

Canile Comunale Tortoli, Sardinien

Gesucht wird

Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Ja

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Petra Niebuhr


Vermittlung Hunde

Telefon: (0171) 12 46 03 2
E-Mail: petra.niebuhr@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Labrador Retriever

Labrador Retriever Mischlinge


Geschichte bzw. Herkunft

Der Süden Neufundlands ist die Heimat des Labrador Retrievers. Labrador, die gleichnamige Halbinsel Kanadas, hat nichts mit der Namensgebung zu tun. Die Vorfahren des Labrador Retrievers sind unter den so genannten St. John’s Hunden zu suchen. Die Rasse ist das Ergebnis einer mehrere Jahrhunderte währenden Selektion von Arbeitshunden, die den Menschen bei der Jagd und bei der Verrichtung der täglichen Arbeit zur Seite standen. Dem Labrador Retriever oblag traditionell der jagdliche Einsatz: Er brachte erlegte Wasservögel an Land. Die ersten Labrador Retriever gelangten zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach England und sie avancierten schnell zu einem beliebten Apportierhund. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Rassebeschreibung
  • Gruppe: 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
  • Sektion: 1 Apportierhunde
  • Größe: Zwischen 54cm und 57cm
Erscheingungsbild
  • Fellfarben: Das Haarkleid des Hundes ist stockhaarig, kurz, dicht, hart, nicht wellig und gut mit Unterwolle versehen. Die Rasse ist in drei attraktiven Farbvarianten vertreten: Schwarz, Gelb und Braun. In einem einzigen Wurf können drei Farben vorkommen.
  • Größe: Labrador Retriever sind kräftig gebaute Hunde von mittlerer Größe. Die ideale Schulterhöhe beträgt 56 – 57cm bei Rüden und 54 – 56cm bei Hündinnen.
  • Kopf: Ein breiter Kopf mit deutlichem Stopp.
  • Rute: Otterrute; die mit kurzem, dichten Fell bedeckte Rute zeigt einen sehr dicken Ansatz und verjüngt sich allmählich zur Rutenspitze hin.
Rassespezifische Charakterzüge

Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder unangebrachte Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahekommen. Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen (engl. „will to please“).

Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.

Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung.

Haltungsempfehlung

Auch wenn Labrador Retriever über ein hohes Maß an Vielfältigkeit verfügen, so sind es doch ihre Apportierfreude und ihre jagdlichen Fähigkeiten, die weltweit Hundefreunde begeistern. Labrador Retriever brillieren auf Field Trials und erweisen sich als routinierter Partner des Jägers. Das Apportieren von erlegtem Feder- und Wasserwild zählt zu ihren Hauptaufgaben. Arbeitswille, Standruhe und Ausdauer gehören zu den markantesten Merkmalen der Rasse. Wer sich nicht dazu berufen fühlt, seinen Hund jagdlich zu führen, findet in der Dummy-Arbeit eine Alternative. In England wird der Labrador Retriever heutzutage überwiegend für Arbeiten nach dem Schuss eingesetzt. In Deutschland übernimmt er oft auch die Arbeit vor dem Schuss und erfreut sich als Familienhund großer Beliebtheit. Die Erziehung des Labrador Retrievers gilt als relativ unproblematisch. Auf eine konsequente Erziehung ohne übertriebene Härte sollte allerdings Wert gelegt werden. Familienanschluss und sehr viel Bewegung sind ein Muss, wenn sich der pflegeleichte Retriever wohlfühlen soll.


Reinrassige Labrador Retriever